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ARBEITSPRINZIP
Kurz vor der Geburt weist die Temperatur von Kühen, Pferden und Ponys einen deutlichen Rückgang auf. Der Geburtsmelder RADCO benutzt diese Erscheinung um die Geburt vorauszusagen. Er misst die Temperatur alle fünf Minuten und sendet die Messung direkt -mittels eines Radiosenders- durch zu ihrem Computer.

WIE MISST RADCO?
Die Temperatur wird elektronisch gemessen via einer Sonde die in die Scheide eingebracht wird. Die Sonde hat Bleistiftgröße und wird durch ein einfaches System in der Scheide gehalten. Das Tier hat hierdurch keine nennenswerte Behinderung. Das System kann mehrere Wochen angebracht bleiben.
Ein elektrischer Draht verbindet die Sonde mit einem Radiosender welcher an einem Gurt auf dem Widerrist des Tieres befestigt ist. Die Temperatur wird mit einer Resolution von 0.1°C gemessen.
RADCO kann bis zu 16 Tieren gleichzeitig bewachen. Jeder Sender wird durch einen Buchstaben (von A bis P) gekennzeichnet. Dieser Buchstabe wird zusammen mit jeder Messung weitergeleitet zum Computer, welcher hierdurch für jedes Tier apart die Angaben speichern kann. So können Sie die Angaben für jedes Tier apart kontrollieren.

BEWACHUNG DER GEBURT.
Jede eingehende Messung wird sofort verglichen mit den Messungen der vorigen Tage. Da die normale Körpertemperatur im Laufe des Tages leicht variiert (die höchsten Temperaturen werden rund Mitternacht gemessen, die Niedrigsten gegen Morgen), wird immer mit den Messungen der gleichen Tageszeit verglichen. Die Messung erscheint auf dem Schirm, wie auch die Abweichung vom Durchschnitt der gleichen Tageszeit von den vorigen Tagen. Wenn die Abweichung einen bestimmten Grenzwert erreicht, im Prinzip 0.4°C (der Züchter kann auch einen anderen Wert eingeben), wird ein Signalton eingeschaltet, der im ganzen Haus hörbar ist.
STUTEN können schon eine halbe Stunde nach Beginn des Temperaturabstieges fohlen, gewöhnlich wird es noch einige Stunden dauern. Dies bedeutet, dass Sie ihren Betrieb verlassen dürfen, aber nicht länger als eine halbe Stunde. Da der Computer den Alarm jedoch auch via Modem zum Telefon/Handy weiterleiten kann, haben Sie auf diese Weise mehr Bewegungsfreiheit.
Bei KÜHE dauert der Temperaturabstieg 15-32 Stunden. Sie werden nicht innerhalb der ersten 12 Stunden nach Beginn des Temperaturabstieges kalben.
Daher reicht es, wenn Sie den Computer 2x täglich kontrollieren, zum Beispiel morgens und abends. Sie können auf einen Blick sehen, ob ein Temperaturabstieg begonnen ist. Sollte dies nicht der Fall sein, haben Sie für die nächsten 12 Stunden Ruhe, die Kuh wird nicht kalben. Sie können für einen ganzen Tag das Haus verlassen und brauchen in der Nacht nicht aus dem Bett. Nur im Falle dass der Abstieg begonnen ist, müssen Sie in der Nähe bleiben.
Damit ist die persönliche Bewachung, sowohl für Stuten als für Kühe, beschränkt auf einige Stunden vor der Geburt. Die vorgehenden Tage übernimmt der Computer die vollkommene Überwachung und Sie werden schnell merken, dass er besser wacht, als wenn Sie Tag und Nacht bei Ihren Tieren verblieben. Sie müssen Ihre Beschäftigung nicht dauernd unterbrechen und Sie können sogar ruhig das Haus verlassen. Bei Alarm wird der Computer Sie auf Telefon oder Handy anrufen. So können Sie Ihre Tiere auf groszen Abstand besser als je bewachen.

RADCO VERFOLGT DEN GEBURTSVERLAUF
Wenn die Geburt angekündigt wurde, verfolgt der Computer den weiteren Verlauf. Normalerweise verändert die Temperatur nicht nennenswert. Sie bleibt tief bis zum Zeitpunkt der Geburt. Sollte ein Problem auftreten, zum Beispiel verkehrte Lage (zurückgeschlagenes Bein oder Kopf), ungenügende Öffnung oder drehen der Gebarmutter, kurz eine schwierige Geburt, so wird die Temperatur direkt bei Beginn des Problemes steigen. Manchmal bemerkt man überhaupt nicht dass die Geburt begonnen ist, da das Tier in dem Moment, wo Probleme auftreten, versucht, die Geburt so lange wie möglich zu verzögern. Man sieht keine Wasserblase, das Tier presst nicht und legt sich nicht hin. Man wartet zu lange, bevor man das Tier untersucht und in der Zeit kann das Kalb oder Fohlen sterben, oder es wird mit Atmungsproblemen geboren. Der Computer dagegen wird lange vorher den Temperaturanstieg festgestellt und Alarm ausgelöst haben. Dies ist dann der ideale Moment um zu Hilfe zu schnellen oder eventuell einen Kaiserschnitt zu machen. Auf diese Weise hat
RADCO schon unzählige Fohlen und Kälber gerettet.

RADCO MELDET EUTERENTZÜNDUNG
RADCO wird normal 10-14 Tage vor vermutlichem Wurfdatum an dem Tier angebracht. Außer Geburtskontrolle sorgt RADCO auch für eine exklusive Kontrolle der Gesundheit des Tieres, da die Temperatur ein wichtiger Hinweis ist auf die meisten Krankheiten. So ist bekannt, dass eine Euterentzündung bei Milchvieh meist 4-5 Tage vor den Wurf, bei Milcheinschuss auftritt. In vielen Fällen merkt der Züchter dies zu spät, oftmals erst im Moment der Geburt. Dann kann der Euter nicht mehr gerettet werden. Die Kuh muss einige Tage behandelt werden, muss getrennt gemolken werden und die Milch ist unbrauchbar. Darüber hinaus ist die Kuh für weitere Zucht nicht mehr geeignet, was doppelt so schlimm ist, wenn es sich um ein hochproduktives Tier handelt.
Wenn die Kuh mit
RADCO bewacht wird, wird der Züchter innerhalb 5 Minuten durch die Temperatursteigung gewarnt werden. Er kann direkt mit der Behandelung beginnen und beim Kalben wird der Euter keine Verletzung aufweisen. Die Milch wird vollkommen in Ordnung sein, viel Arbeit gespart, und die Kuh darf bleiben. Ein Tier gerettet und RADCO hat sich schon zurück gezahlt.

DER COMPUTER
Jeder Computer, der mit WINDOWS arbeitet, ist brauchbar. Der Empfänger wird an eine der seriellen Anschlüsse, die sich an der Rückseite des Computers befinden, verbunden. Eine deutliche Bedienungsanleitung gibt alle Schritte an, um das mitgelieferte Programm zu installieren. Dieses Programm ist sehr einfach zu bedienen. Ohne besondere Computerkenntnis können Sie hiermit schon nach 15 Minuten arbeiten. Der Computer muss konstant angestellt bleiben. Der Schirm darf aus, um Energie zu sparen. Sollte der Computer ein Modem haben, so können Sie den Alarm zu zwei Telefonnummern durch verbinden. Sollte keine Telefonanschluss in der Nähe des Computers sein, so kann diese auch an ein Handy gekoppelt werden.
16 Zender anschliessbar

DER SENDEBEREICH
Der Sender des
RADCOsystems hat ein niedriges Sendevermögen, sodass der Verbraucher keine Senderlaubnis benötigt. Der Bereich ist bis 300m in Freiluft und ca. 100 m, wenn sich Hindernisse zwischen Sender und Empfänger befinden. Sollte der Sendebereich nicht ausreichend sein, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten. So können Sie Beispielweise den Empfänger im Stall aufstellen und ihn mit einem Verlängerungskabel mit dem Computer verbinden. Das Verlängerungskabel darf mehrere 100 m lang sein. Befinden sich die Tiere auf großen Abstand von ihrer? Wohnung, können Sie einen Computer in der Nähe der Tiere aufstellen und Gebrauch machen von der telefonischen Alarmmeldung.

DIE ALARME
Der Alarm wird in folgenden Fällen ausgelöst:

  • Die Temperaturabweichung erreicht 0.4°C (Ankündigung der Geburt)
  • Die Körpertemperatur des Tieres ist höher als 40.2°C (Fieber)
  • Die Körpertemperatur ist höher als der Wert den der Züchter auf dem Schirm eingegeben hat (Probleme bei Geburt)
  • Die Temperatur ist niedriger als 36°C (Sonde aus der Scheide)
  • 16 Minuten sind ohne Messung vergangen (Kontrolle der Radiotransmission)

UNVERGLEICHBAR ZUVERLÄSSIG
Die Tatsache, dass das Herabsinken der Temperatur sehr kennzeichnend ist als Vormelder für den Geburtsbeginn und dass diese Senkung sich immer einen Zeitraum vor der Geburt aufweist, besorgt uns eine außergewöhnliche Möglichkeit um die Geburt vorherzusagen. Mit RADCO haben Sie ein Gerät, dass Ihnen maximale Sicherheit gibt um ein lebendes Fohlen oder Kalb in perfektem Gesundheitszustand zu bekommen, da es während der Geburt nicht gelitten hat.

Die starken Punkte von RADCO sind

  • Zeitige Benachrichtigung
  • Möglichkeit für den Züchter, sich von seinem Betrieb zu entfernen
  • Laufende Kontrolle des Gesundheitszustandes von Mutter und Frucht
  • Kontrolle über den Verlauf der Geburt, was zeitiges Eingreifen ermöglicht
  • Tierfreundlich, da Sie für das Tier da sein können, wenn es Sie braucht
  • Und letztendlich: Zeitgewinn, weniger Verluste, weniger Stress